Denkmäler

 

 

Gedenkstein - Kriegsgefangenenlager Hart
Zur Erinnerung an ein Kriegsgefangengenlager des 1. Weltkrieges ist in Hart an der Bundesstraße 1 ein Gedenkstein (westlich der Fa. Wahl) aufgestellt. Der Gedenkstein befindet sich an jener Stelle, wo seiner Zeit der Lagereingang war. In diesem Zusammenhang ist auch auf den Soldatenfriedhof (siehe eigene Beschreibung), der dem Lager angeschlossen war und noch heute besteht, hinzuweisen.
Entlang des Wanderweges 3 kann man diesen Stein erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Soldatenfriedhof
Zum ehemaligen Kriegsgefangenenlager Hart (1. Weltkrieg) gehörte auch ein Friedhof, welcher sich im heutigen Matzendorf in der Nähe des Ybbsflusses befindet. Dieser Friedhof war ursprünglich mit einem lebenden Zaun umfriedet, welcher auf Besucher wie ein Waldgrundstück wirkte. Es waren einzelne Stein- und Holzkreuze vorhanden, Namen waren keine mehr lesbar. Im Mittelpunkt der Anlage befindet sich ein Gedenkstein mit der Belegungsaussage. Es ruhen auf diesem Friedhof 1614 Russen, 147 Slowenen, 42 Serben, 27 Rumänen und 9 Montenegriner, also insgesamt 1839 Kriegsgefangene. 1978/79 wurden die vorhandenen Grabhügel entfernt, die Bäume gerodet und eine Umzäunung aus Maschendraht hergestellt. Weiters wurde ein Weg zum zentralen Gedenkstein angelegt, welcher links und rechts durch Natursteinkreuze begrenzt ist. Die gerodeten Bäume wurden durch neu gepflanzte Nadelhölzer ersetzt. Es entstand so eine vollkommen neu gestaltete Friedhofanlage, welche heute laufend gepflegt wird. Zu Allerheiligen erfolgt jährlich eine Kranzniederlegung zur Ehrung und zum Angedenken an die dort ruhenden Kriegsgefangenen.
Der Wanderweg 3 führt an der sehenswerten Anlage vorbei.

 

 

Türkenkreuz
Das Kreuz erinnert an die Türkenbelagerung im Jahre 1683. In Allersdorf, wo sich das Kreuz ursprünglich auf freiem Felde befand, wurde damals eine Bäuerin von den wilden Horden der Türken ermordet. Auch eine Ballade, welche zur Weihe des Kreuzes nach dessen Restauration verfasst wurde, berichtet davon.
Heute kann man das Kreuz in der Nähe der Kirche links der Einfahrt zum Pfarrhof besichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pestsäule
In Perasdorf befindet sich zur Mahnung an die Pest im Jahre 1679 eine Pestsäule. Diese erreicht man am Beginn der Wanderwege 1-5. Sie ist am Ostausgang von St. Georgen am Beginn der Ortschaft Perasdorf gelegen. 

 
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